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Steinzeitdorf Kussow

Die kleine Ortschaft Kussow liegt in einem der fruchtbarsten Gebiete Norddeutschlands, dem Klützer Winkel. Diese Region, die als "Goldene Aue" Mecklenburgs gilt und in diesem Zusammenhang scherzhaft auch "Speckwinkel" genannt wird, ist die ideale Lage für unser Steinzeitdorf Kussow. Das es sich hier um eine landwirtschaftlich sehr ertragreiche Gegend handelt, erkannten auch schon die Menschen der Jungsteinzeit. Sie betrieben als erste Ackerbau und Viehzucht in dieser Region. Die einzigen heute noch sichtbaren Hinterlassenschaften dieser Kultur sind die Großsteingräber. Von den in Mecklenburg-Vorpommern ursprünglich über 1000 bekannten jungsteinzeitlichen Megalithgräbern sind noch ca. 400 erhalten.

Steinzeitdorf KussowEindrucksvolle Beispiele dieser jungsteinzeitlichen Grabsetzungen finden sich im Everstorfer Forst bei Grevesmühlen, nahe unseres Steinzeitdorf. In unseren Hausmodellen, die nach Grundrissen archäologischer Befunde rekonstruiert wurden, können Sie einen Hauch der jungsteinzeitlichen Lebensweise erspüren. Der Hausbau stellte im Hinblick auf die Sesshaftwerdung des Menschen im Neolithikum (Jungsteinzeit) eine elementare Grundlage dar. Eine typische Keramik in dieser Zeit war der Trichterbecher, ein mittelgroßes Gefäß mit trichterförmigen Hals. Zur Werkzeugherstellung wurden überwiegend Feuerstein und Holz genutzt, so entstanden z.B. Klingen, Pfeilspitzen, Beile, Sicheln und Bohrer.

Im Steinzeitdorf Kussow können Sie Kulturpflanzen und die Verwendung von Kräutern kennen lernen. Der Pflanzgarten auf unserem Gelände lädt Sie zum Riechen und Schmecken ein.

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